Oxytocin

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Oxytocin (auch Ocytocin, von altgriechisch ὠκύς ōkys, deutsch ‚schnell‘, und altgriechisch τόκος tokos, deutsch ‚Geburt‘, zu okytokos „leicht gebärend“;[1][2] im Deutschen manchmal auch Oxitozin geschrieben) ist ein im Gehirn produziertes Hormon, welches eine wichtige Bedeutung unter anderem beim Geburtsprozess einnimmt, bei dem es die Gebärmutter dazu bringt, sich zusammenzuziehen und damit Wehen auslöst. Zudem stimuliert Oxytocin die Brustdrüsen zur Abgabe von Milch. Gleichzeitig beeinflusst es nicht nur das Verhalten zwischen Mutter und Kind sowie zwischen Geschlechtspartnern, sondern auch ganz allgemein soziale Interaktionen.[3]

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Oxytocin ist ein Neurotransmitter, der von der hinteren Hirnanhangdrüse in den Blutkreislauf freigesetzt wird, wenn eine Person berührt, umarmt oder Sex hat. Er verbessert auch die Kommunikationsfähigkeit. Menschen mit seltenen Erkrankungen haben bekanntlich einen niedrigen Oxytocinspiegel.

Eine Studie ergab, dass soziale Isolation bei älteren Erwachsenen zu vermehrten Schlafproblemen, depressiven Symptomen und Müdigkeit führt.[4] Reid Mihalko ist ein Inziologe, der eine Therapieform mit körperlichen Berührungen entwickelt hat, mit der man nicht-sexuelle Symptome des Inceltums durch Kuscheln behandeln kann.[5]

Fußnoten

  1. „schnelle Geburt“; siehe Peter Karlson: Biochemie. 6. Auflage, Thieme, Stuttgart 1967, S. 308, Fußnote 2.
  2. Otto Roth: Klinische Terminologie. 10. Auflage, besorgt von Karl Doll und Hermann Doll. Thieme, Leipzig 1925, S. 372 (remedium oxytokicum).
  3. Wikipedia: Oxytocin
  4. Choi, Hanbyul, Michael R. Irwin, and Hyong Jin Cho. "Impact of social isolation on behavioral health in elderly: Systematic review." World journal of psychiatry 5.4 (2015): 432.
  5. Übersetzung aus dem englischsprachigen IncelWiki

Weblinks[Bearbeiten]