Lookism

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Lookism (englisch look „Aussehen“ und -ism, im deutschsprachigen Raum auch Lookismus) bezeichnet die Stereotypisierung, beziehungsweise eine (behauptete) Diskriminierung auf Grund des Aussehens. Das Phänomen wird insbesondere bezogen auf englischsprachige Staaten wie die USA oder Australien[1] thematisiert.

Definition[Bearbeiten]

Eine dort häufig zitierte Definition lautet:

„Lookism ist die Annahme, dass das Aussehen ein Indikator für den Wert einer Person ist. Sie bezieht sich auf die gesellschaftliche Konstruktion einer Schönheits- oder Attraktivitätsnorm und die Unterdrückung durch Stereotype und Verallgemeinerungen über Menschen, die diesen Normen entsprechen und über diejenigen, die ihnen nicht entsprechen.“[2]

Fußnoten

  1. Louis Tietje, Steven Cresap: Is Lookism unjust? The Ethics of Aesthetics an Pulic Policy Implications. (pdf; 91 kB) In: Journal of Libertarian Studies. Band 19, Nr. 2/2005, S. 31–50.
  2. „Lookism is the belief that appearance is an indicator of a person’s value. It refers to society’s construction of a standard for beauty or attractiveness, and the resulting oppression that occurs through stereotypes and generalizations about those who do and do not meet society’s standards.“
    zitiert nach M. Neil Browne, Andrea Giampetro-Meyer: Many Paths To Justice: The Glass Ceiling, the Looking Glass, and Strategies for Getting to the Other Side (pdf; 2,9 MB)
    auch bei Mathias Hildebrandt: Multikulturalismus und political Correctness in den USA. Verlag für Sozialwissenschaften, 2005, ISBN 3-531-14876-1, S. 125.
    ebenso bei James J. Magee: Freedom of Expression. Greenwood Publishing Group, 2002, ISBN 0-313-31384-9, S. 256.

Siehe auch[Bearbeiten]